Sonntag, 13. November 2011

Wwoofing in der Wildnis

Hallöchen ihr da in Deutschland, Canada und sonstwo auf diesem schönen Planeten.
Carmen und ich sind nun seit einem Tag, einer Nacht und einem Morgen hier in ... hab vergessen wie das "Dorf" hier heißt. Es ist sehr abgelegen und die Hausnummern reichen von 1 bis 3500, obwohl es hier nur 30 Häuser gibt. Dementsprechend schwierig war es die Hausnummer 990 zu finden, also haben wir uns bei zwei netten alten Herren, die gerade Schafen schärten, nach dem Weg erkundigt. Carmen und der werte Herr zogen von dannen, während ich dem zweiten Schäfer beim Schaffangen helfen durfte. Wäre sicherlich eine sehr witzige Sportart. Zehn Minuten später haben wir das Anwesen gefunden, wo uns Julian (er sieht aus wie der Drummer der Foo Fighters!), Tasha und David herzlich empfingen. Die drei haben lange in Sydney hart gearbeitet und sich als Auszeit ein verlassenes Haus, welches Julians Onkel gehört, gesucht, um es wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist zwar alles sehr rustikal, hat dadurch allerdings einen ganz besonderen Charme inne. Dusche und Klo sind das Beste!
Man trinkt hier viel "Bier" - Becks gehört zu den besten und teuersten Bieren hier - und spielt sehr häufig Scrabble wie auch Magic (geil oder?!).
Während Julian und Tasha sich größtenteils um Garten, Haus und Auto kümmern, ist David eine Art Lonny: Er macht für sein Leben gern Musik und hats sogar schon ins australische Fernsehn geschafft. Die Musik erinnert stark an Them Crooked Vultures.

Okay, wir wollen die begrenzte Internetzeit hier nicht überstrapazieren und verabscheiden uns erstmal ins Arbeitsleben.
Bilder folgen natürlich.

Liebe Grüße,

Samuel und Carmen

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