Ich konnte Carmen in Thames überreden mit mir eine dreistündige Bushwanderung zu machen, um nach Goldminen zu suchen. Blöderweise fing die Wanderung mit einer 3/4 h bergauf gehen an, was Carmen dann doch rasch erschöpfte. Kurz davor aufzugeben wurde sie sich aber bewusst, dass sie, falls sie umkehren würde, den steilen Berg wieder runter müsse, was zur Folge hat, dass sie sicherlich stolpert und hinfällt. (Unter uns, Carmen stolpert alle 30 Meter ist aber noch nie(!) deswegen hingefallen!). Und die Wanderung war die Mühen wert: Erst den Berg hoch, dann durch das Dickicht schlagen, durch Schlamm waten, neben dem Fluss laufen, im Fluss laufen, über den Fluss springen, über einen kleinen Wasserfall klettern und noch vieles mehr. Es war genial.
 |
| Blick aufs Meer vom "Gipfel" |
 |
| Blick auf die anderen Hügel/Berge vom "Gipfel" |
 |
| Echte Plastikblätter |
Goldminen
 |
| Wer sieht den Po? |
Danach ging es nach Coromandel Town, d.h. auf einer sehr schmalen Straße, welche zwischen links einem 3 Meter Abgrund und dann dem Meer und rechts einer Felsklippe verlief. War wirklich sehr abenteuerlich, allerdings auch wunderschön: "Berge" im Hintergrund, ein brausendes Meer und lauter schöne Weihnachtsbäume. (keine Tannen, sondern der neuseeländische Weihnachtsbaum, der Pōhutukawa) und am Abend gabs dann einen der schönsten Sonnenuntergänge, die wir je gesehen haben. Dummerweise waren wir an keiner sonderlich vorteilhaften Position um ein Bild zu machen.
Grüße,
Carmen und Samuel
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen